Hier würde ich liegen.

Während sie nebendran liebt, liege ich alleine im Bett, ledig und von der Kirche im Stich gelassen. Das Wasser, das ich gestern getrunken habe, spricht zu mir. Das Essen platzt aus allen Nähten. Ich sehe dich vor meinem Auge und mein Auge sieht gut. Wenn ich aufstehen möchte, dann nur mit meinem Zauberstab. Wenn ich … Weiterlesen Hier würde ich liegen.

Ich fühle mich wie ein Zombie.

Ich fliege dahin. Ich stehle. Ich lüge. Ich weiss nicht warum. Ich sitze. Ich stehe. Ich gehe. Irgendwohin. Ich weiss nicht, wohin. Ich suche Lichter. Ich suche die verfallenen Blätter. Ich suche das Grosse. Obwohl ich selber ganz klein bin. Ich möchte kosten. Möchte schmecken. Möchte was riechen. Denn ja, es geht um mein Leben. … Weiterlesen Ich fühle mich wie ein Zombie.

Wenn ich dir sage „ich habe dich gern“, dann fühlt sich das wie ein Privileg an, dass ich dir das sagen kann. Und jedes liebe Wort von dir lässt mich ein Stück Sinn mehr sehen.

Bin ich traurig? Möchte ich nicht mehr? Sehe ich es so verschwommen? Sehe ich keine Erklärung? Kommt der Morgen immer und der Tag brennt heiss? Der Abend lässt lange auf sich warten? Und die Nacht ist dunkel? Immerhin. Ist mir so vieles zu hektisch? Bräuchte ich Ruhe? Jedes liebe Wort von dir lässt mich weitermachen. … Weiterlesen Wenn ich dir sage „ich habe dich gern“, dann fühlt sich das wie ein Privileg an, dass ich dir das sagen kann. Und jedes liebe Wort von dir lässt mich ein Stück Sinn mehr sehen.

Zum Abschied hast du mir Tomaten geschenkt. Dann machte ich mich auf, um töten zu gehen.

Danke, mir gehts gut. Nein, ich brauche nichts. Und nein, nein, ich brauche dich nicht. Habe nur grad ein bisschen Kopfschmerzen, aber das wird schon wieder. Zwei Minuten später, als sie gegangen ist: Ich lebe, damit ich bald sterben kann. Ich singe, damit ich nichts mehr von dieser Welt hören muss. Ich betäube mich mit … Weiterlesen Zum Abschied hast du mir Tomaten geschenkt. Dann machte ich mich auf, um töten zu gehen.

Der Fisch im Meer wurde blutrot, als ich hineinwatete.

Heute Nacht gehe ich ins Meer und ertränke mich. Ich tue es, denn ich will leben. Wenn das Meer mich sanft und fürsorglich aufnimmt, dann möchte ich darin weiterleben. Ansonsten definitiv nicht mehr. Einmal da dachte ich, die Farbe blau sei mir hold. Dann stellte sich heraus, dass es nicht blau war, sondern blutrot. Mein … Weiterlesen Der Fisch im Meer wurde blutrot, als ich hineinwatete.

Am Abend, wenn die Sonne untergeht, da denke ich an dich. Und vorher und nachher die ganze Zeit.

Ich sollte im behüteten Familien-Biotop aufwachsen. Ich wuchs dort auf. Ich sollte mit der richtigen Religion aufwachsen. Ich wuchs mit dieser Religion auf. Ich sollte mit der Wahrheit konfrontiert werden. Ich wurde damit konfrontiert. Ich sollte von dem einzigen, wahren Gott begleitet werden. Ja, ich wurde von ihm begleitet. Ihm Familien-Biotop war kein Platz für … Weiterlesen Am Abend, wenn die Sonne untergeht, da denke ich an dich. Und vorher und nachher die ganze Zeit.

Wo es mich so hinzieht. So ungefähr.

Ich beschäftige mich momentan ein bisschen mit mir selber (haha, wer meine Beiträge liest, der/die kann das wohl schon bald nicht mehr hören; aber anyway). Also nicht so verkrampft. Aber ich möchte spüren, wohin es mich zieht. Und es zieht mich definitiv nicht in die Oberflächlichkeit. Denn meiner Ansicht nach ist das der Tod für … Weiterlesen Wo es mich so hinzieht. So ungefähr.