Wissen. Nicht wissen. Antworten. Nicht antworten. Gehen. Nicht gehen. Alles. Oder nichts.

Der Himmel ist am Weinen. Ach, Gott, soviele Gründen zum Weinen. Der Regen fällt in riesigen Tropfen. Und ich liege am Boden und rutsche hin und her. Der Regen übergiesst mich mit Erinnerungen, die vergangen schienen. Vergangene Ereignisse, die jetzt wieder ganz nah werden. In den Regentropfen ist jede Erinnerung abgespeichert, alles, was passiert ist. … Weiterlesen Wissen. Nicht wissen. Antworten. Nicht antworten. Gehen. Nicht gehen. Alles. Oder nichts.

Im Himmel gibts keine Musik. Denn Gott hasst Musik.

Mahela, lang ists her. Franziska, wo bist du? Erste Liebe, wo sieht man sich mal wieder? Am Ende kommt nicht noch mal ein Anfang. Aus Liebe wird Schmerz. Und aus Schmerz wird eine Nacht ohne Lichter. Aus dem Mensch wird ein grauenvolles Wesen. Und aus Energie wird böse Stille. Werde ich dich nochmal sehen? Bevor … Weiterlesen Im Himmel gibts keine Musik. Denn Gott hasst Musik.

Ja, vergewaltige mich nur. Ich kann mich ja eh nicht wehren.

Das ganze Konstrukt meiner Eltern zerfällt gerade. Die schöne Welt. Ihre Überhöhung von sich und ihren Gedanken, ihren Ideen und ihren Taten. Ich schaue dabei zu. Und bei Gott, greife bestimmt nicht ein, um die niederstürzenden Gedanken und besserwisserischen gesagten Dinge aufzuhalten. Ich musste meinem Vater gehorchen. Das musste ich vertraglich unterschreiben. Ich durfte nicht … Weiterlesen Ja, vergewaltige mich nur. Ich kann mich ja eh nicht wehren.

Die Rose, die du mir gestern geschenkt hast, habe ich gegessen und dann auf den Tod gewartet.

Wenn die Wolken am Himmel weiss sind, dann mache ich sie dunkel. Wenn sie dunkel sind, dann mache ich sie ganz schwarz. Denn wenn es mir gut geht, sehne ich mich nach Melancholie. Und wenn ich melancholisch bin, dann möchte ich depressiv werden. Habe ich die Wolken dann ganz schwarz gemalt, dann verfluche ich sie … Weiterlesen Die Rose, die du mir gestern geschenkt hast, habe ich gegessen und dann auf den Tod gewartet.

Die Band spielte einen letzten Song für mich.

Ich wollte mich heute umbringen gehen. Im Meer. Im Fluss der Dunkelheit. Unbemerkt. Von niemandem gesehen. Ikognito, sozusagen. Trotzdem blieb es nicht unbemerkt: Die Vögel schrien. Gott krächzte. Satan heizte nochmals richtig ein. Die Engel fluchten. Die bösen Geister stimmten die Gitarren und spielten ein letztes Mal für mich. Die Verdammnis sang dazu. Das Verderben … Weiterlesen Die Band spielte einen letzten Song für mich.

Zum Abschied hast du mir Tomaten geschenkt. Dann machte ich mich auf, um töten zu gehen.

Danke, mir gehts gut. Nein, ich brauche nichts. Und nein, nein, ich brauche dich nicht. Habe nur grad ein bisschen Kopfschmerzen, aber das wird schon wieder. Zwei Minuten später, als sie gegangen ist: Ich lebe, damit ich bald sterben kann. Ich singe, damit ich nichts mehr von dieser Welt hören muss. Ich betäube mich mit … Weiterlesen Zum Abschied hast du mir Tomaten geschenkt. Dann machte ich mich auf, um töten zu gehen.