Ich fühle mich wie ein Zombie.

Ich fliege dahin.
Ich stehle.
Ich lüge.
Ich weiss nicht warum.
Ich sitze.
Ich stehe.
Ich gehe.
Irgendwohin.
Ich weiss nicht, wohin.
Ich suche Lichter.
Ich suche die verfallenen Blätter.
Ich suche das Grosse.
Obwohl ich selber ganz klein bin.

Ich möchte kosten.
Möchte schmecken.
Möchte was riechen.
Denn ja, es geht um mein Leben.
Und nicht nur ums Weinen.
Tiefer im Wald möchte ich ruhig werden.
Und in der Stille horchen.

Kannst du mich verstehen?

Ich verstehe mich ja selber nicht.

Wie fühlt es sich an, bei sich etwas zu finden?
Etwas mit Bestand und etwas, das zur eigenen Seele passt.

Und rund um diesen Glanz.
Rund um diese Liebe.
Und diese ganz entspannte Atmosphäre.
Tanze ich.
Und ich singe.

Und ich weiss nicht mehr, dass ich mal so verknallt war.
Und du mein Lebensinhalt warst.
Ich dachte nicht, dass ich mal so werde.
Zeiten ändern sich eben.

Und: Ich fühle mich so wie ein Zombie. Niemand kann mich steuern, schon gar nicht ich. Meiner Seele beraubt, geistere ich umher und weiss nicht, was ich will.

Photo by Chris Hall on Unsplash

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