Nichts mehr.

Ich sitze im Zug und schaue nach Draussen. An mir zieht die Landschaft vorbei und ich denke, alles geht vorbei. Meine Errungenschaften vergehen, meine mit Mühe gesäten freundlichen Worte sind einmal nicht mehr. Zum Glück auch meine negativen Gedanken und Taten nicht mehr.

Einmal, da ist nichts mehr.
Alles wird vergangen sein.
Auch, wenn wir denken, irgendetwas muss doch bleiben.
Nein, nichts bleibt.

Ist das jetzt tröstlich oder nicht?
Für mich ist es tröstlich.
Denn das bedeutet, dass ich nicht für immer denken muss.
Nicht für immer sein muss.
Nicht für immer in meinem Hamsterrad rennen muss.
Ich kann ganz stehenbleiben und dann bleibt alles wirklich stehen.
Und dann: Nichts mehr.

Nichts.
Nichts.
Nichts.

Photo by dylan nolte on Unsplash

 

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