All diese Jahre waren dunkel. Ich habe nichts gefunden, aber auch nichts gesucht.

Du sagst, du hättest mich gern. Du sagst, dass du mich lieben würdest. Aber ich spüre, das stimmt alles nicht. Ich bin jetzt wieder so alleine, wie ich es zuvor gewesen bin. Und diesmal habe ich keine Energie mehr, es nochmals zu versuchen.

Ich glaube nicht mehr, dass jede und jeder liebenswürdig ist.
Glaube nicht mehr, dass ich ohne Schuld bin.
Glaube nicht mehr an mich.
Nicht mehr an die Zukunft.
Noch auf Besserung.
Auch nicht auf uns. Das schon gar nicht.

Ach, Gott vergib mir nicht mehr.
Satan, erfülle mich.
Denn ich will es zu Ende bringen.
Lichter, erlöschet alle.
Kerzen, die ihr noch brennt. Werdet erstickt.
Hoffnung, du Hartnäckige, beuge dich.
Geschwafel von Liebe, erfriere im Kummer.
Gratis-Hugs, lasst mich in Ruhe.
Engel, greift nicht ein.
Teufelchen, spritzt mir ein letztes Mal euren Saft der Verzweiflung.

Ruckzuck, ruckzuck.
Blitz und Donner.
Schwefel und Feuer.
Wasser und Eis.
Pech und Schwefel.
Krieg und Hass.
Verdammnis und Qualen.
Nehmen und stehlen.
Verleumdung und Anzeige.
Lügen und Betrügen.
Tod und Hölle.
Ewiger Tod.
Ewige Qualen.
Nie mehr leben.
Verloren in Unruhe.
In der Aussichtslosigkeit.
In falschen Vorstellungen.
Kranken Taten.
Verführerischen Gedanken.

Ich.
Ich war mal.
Ich war mal ein Mensch.
Ich war mal ein Mensch, der lebte.

Und dann verzweifelte.

Photo by Rendiansyah Nugroho on Unsplash

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