Magie und Zwischenrufe.

Nein, das geht nicht, sagte sie. Ich habe Schmerzen und ich bin am Kämpfen. Ich kann dich nicht lieben. Ich bin dazu nicht fähig und ich bin einfach nur traurig. Wenn all das vorbei ist, dann können wir uns vielleicht nochmals sehen.

Nachdem sie das gesagt hatte, ging ich zum Fluss. Lief am Ufer entlang. Lief und lief und lief, bis ich zum See kam. Dort setzte ich mich und versuchte, den Sinn zu finden. Irgendeinen Sinn. Ob klein oder gross, unscheinbar oder schillernd, versteckt oder offensichtlich. Oder suchte ich vielleicht vielmehr nach der Liebe? Nach DER Liebe? Wenn ja, dann war ich da gerade enttäuscht worden. Ganz tief. Und sie könne nichts dafür. Hatte sie gesagt.

Es wurde Abend. Der Mond ging auf. Er war fast voll. Ich sah die Sterne. Ich spürte den Wind, konnte das Wasser plätschern hören. Und in einem dieser Momente begann ich wieder an die Liebe zu glauben. Ich glaubte auch erneut an uns. Dass es vielleicht doch etwas wird. Und eine Enttäuschung manchmal auch eine Täuschung sein kann.

Der Morgen kam. Der Tag ging vorüber. Die nächste Nacht kam. Der nächste Tag. So ging es weiter und weiter. Ich hoffte.

Doch: Ich hörte nie wieder etwas von ihr.

Meine Schmerzen: Viel zu tief, um sie zu beschreiben.
Meine Seele: Immer noch in Trauer mit dem Versuch, zu verarbeiten.
Mein Herz: Wollte ich ihr doch schenken. Ganz und gar.

Aber es kam nichts zurück.

Nichts.

Nie.

Photo by Gabriel Benois on Unsplash

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