Ohni di hetti ufgäh.

Weni einsam bi, de möchti verschwinde.
We du nid da bisch, de haltis fasch nid us.
Weni zwifle a mir und am Läbe, de chani nüm denke.
We alls so schwer wird, dass d Hoffnig weg isch,
de möchti mis Läbe wegwerfe.
Ine Eimer und dä verschliesse und miteme Ballon i Himmel la stiege.

Solang dassd Sterne no schiene, versuechis wiiter.
Nomal und nomal.
Und nomal.
Solang dassd Sunne schient, isch no nid alls verlore für mi.
Und solang dass du da bisch, kämpfi immer wieder gäge di Gedanke womer wei weh tue.

Immer wieder ä nöie Tag.
Immer wieder neui Hoffnig.
Immer wieder neui Chraft.
Neue Muet und wieder Zuversicht.

Und immer wieder bisch du da.
Ohni di hetti gloub ufgäh.
Und i würd jitz unter dr Erde liege oder als Äsche verstreut worde si.

Photo by Briana Tozour on Unsplash

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