Die Vögel singen draussen und ich weine drinnen.

Ich sehe dich vor mir und ich muss weinen. Weil der Schmerz so tief sitzt und weil ich die Lösung nicht sehe. Weil mein Herz verletzt ist und meine Seele mit bösen Worten geschwächt wurde. Weil ich gegen Aussen ganz sein muss oder soll, wo ich doch Innen aus Scherben bestehe, die mich immer wieder verletzen und mir weh tun.

Wenn du da bist, ist alles gut. Wenn du mich in den Arm nimmst, löst sich der Schmerz. Wenn du mir sagst, dass du mich gern hast, dann verlieren die Scherben ihre scharfen Kanten. Mein Herz kann sich erholen und mein Körper durchströmt Wärme. Meine Seele wird von Gedanken gefüllt, die mich entspannen lassen.

Wenn du dann wieder gehst, kommen die Schmerzen wieder. Die Scherben werden wieder scharf und mein Herz blutet wieder. Meine Seele wird wieder unruhig und rastlos und mein Körper beginnt zu zittern.

Jetzt gerade aber brauche ich die Zeit für mich. Es gibt die Momente, wo ich Heilung spüre und wo ich merke, dass ich genüge. Dass ich mich selbst lieben und annehmen kann.

Manchmal gehts halt trotzdem nicht ohne weinen und der Schmerz kommt wieder. Dann wünschte ich mir, dass mich jemand in den Arm nimmt.

Photo by Ryk Naves on Unsplash

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