Delphine sind nicht traurig und Elefanten sind nicht dumm.

Sie sagte mir, dass ich in Ordnung sei. Dass mit mir alles in Ordnung wäre.

Es musste eine Frau sein, die mir das sagte.

Von Mann zu Mann ging offenbar nicht.

***

Als ich an jenem Morgen aufstehen wollte, stürmte es draussen. Mein Leben wollte ich wirklich in diesen Eimer werfen, der das Wasser von der Decke auffing. Denn die Decke tropfte.

Ich stand auf. Ging ins Bad. Liess das Wasser in die Badewanne einlaufen und wollte mich dort dann umbringen.

Dann riefst du an, ob wir uns treffen könnten.

***

Du erzähltest vom Regenbogenfisch, der seine Mama suchte und den Vater fand. Du erzähltest von riesigen Elefanten, zahmen Krokodilen, singenden Delphinen, fiesen Fliegen, von Sehnsucht und Leben, von Lieben und Sterben, von kleinen und grossen Dingen.

Ich schaute dich an und langsam wurde ich ruhig. Als wir uns verabschiedeten beschloss ich, es nochmal zu versuchen. Halt nochmal und nochmal. Wenn es sein muss.

***

Ich bin in Ordnung, dachte ich dann später an diesem Tag. Draussen stürmte es immer noch.

In mir wird es auch noch oft stürmen. Aber wenn ich eigentlich ok bin, dann kann ich doch Zuversicht haben. Oder?

Photo by Torsten Dederichs on Unsplash

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