Einfach der Wind und ich. Und mal nicht mehr Tag.

nein, es ist nicht ok. du bist ok und ich denke, was wäre, wenn ich an einem anderen ort wäre. wo es nur die kühle nacht geben würde. keinen morgen zum aufstehen, keine vielen seiten, die mich hin- und herzerren und meine seele in heftiges atmen versetzen, sie zusammenquetschen und sie ausgeheult zurücklassen. gibt es das, dass man das, was man tut, eigentlich nicht tun möchte, ganz und gar nicht, es aber trotzdem beharrlich und mit nachdruck tut? sich gegen das gefühl durchsetzt, dass es nicht das ist, was die eigene seele möchte und braucht und einen mit sich selbst vereinen würde? und man dann wütend wird, weil man wieder ein weiteres mal enttäuscht und betrogen wurde, obwohl man von allem anfang wusste, dass das verlangen sich als ein fälschliches verlangen herausstellen wird?

irgendwie so.

und ja, eigentlich habe ich genug davon, mich in anderen zu suchen. nur, wie ist der andere weg? und wie funktioniert der?

irgendwie spüre ich, was in mir drin ist. manchmal. denke ich. oder glaube ich. nur heisst es, dies auch umsetzen zu können. oder gehts gar nicht ums umsetzen, sondern nur, um sich leiten zu lassen? vom unscheinbaren. vom sanften wind. von melodien mit geheimnissen zum entdecken und dingen, die wachsen, ohne dass man das sieht?

diese welt braucht einfach mehr geheimnisse und mehr menschen, die sich auf wunderbare art und weise führen lassen.

das denke und glaube ich.

Photo by Rachel Lynette French on unsplash.

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