Lömmer d Ironie. Will i möcht ehrlech si. Und i bi müed.

I stah da und luege di a.
Du weisch gar ned, wie sehr i Liebi sueche.
Mi Platz.
Mi Ort.

Du geisch verbi.
Es tuet mer so weh.
Du luegsch mi a.
Weisch ned was säge.

I sueche nach mir.
Nach dr Liebi, wo mi treit.
I sueche de Ort, woni mi wohl fühle.
I sueche.
Und i sueche.

D Hoffnig isch no nid erlosche.
D Zuekunft no nid verbi.
Mini Gedanke no ned zerstört.
Mis Dänke no nid verdammt.

I bi fragil.
I bi verletzlech.
Sehr.
I ha Angscht.
Vor de Mönsche.
Vor ihrne Gedanke.
Vor däm, wo si dänke.

I möcht frei si.
Mi wohl fühle.

Werum verfolge mi di Gedanke?
Werum bini so oft so truurig?
Werum bruchts so lang,
bis i das finde, was i sueche?
Werum?

I gränne.
Mängisch und viel.

I bi nid so wie die andere.
I cha mi nid efach integriere.
I bi am sueche.

Und i möchti finde.
Will i bi so müed.
So müed.

Photo by Timothy Paul Smith on Unsplash

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