Ich erinnere mich an die Zeit zurück, wo unsere Hände immer füreinander da waren. Jetzt fehlt deine Hand.

Ich war lange weg.
Ich habe Liebe gesucht.
Ich habe sie nicht gefunden.
Ich habe dich vor langer Zeit verlassen.
Ich will dir sagen, mir tuts leid.
So leid.
Wie geht es dir?

Ich bin grad müde.
Grad leer.
Grad nicht auf der Überholspur.
Mir ist grad kalt.
Meine Beine sind grad nicht sehr stark.
Und ich für vieles schwach.

Ich denke an dich.
Wie du riechst.
Deine Haut.
Dein Mund.
Deine Haare.

Wie es sich anfühlt, dich zu umarmen.
Wie es sich anfühlt, mit dir Liebe zu machen.

Ich weiss nicht, ob ich mich schon mal richtig entschuldigt habe.
Bei jemandem.
Für etwas.
In meinem Leben.

Gib mir noch ein bisschen Zeit.
Ich brauche noch Zeit.
Ich gehe schrittweise voran.
Ein Schritt nach dem Anderen.
Damit ich mich dann bei dir für alles entschuldigen kann.
Was geschehen ist.
An diesem Abend.

Ich verliess dich damals.
Für immer.
Dachte ich.
Aber in meinen Gedanken habe ich dich nicht verlassen.
Vielleicht hätte ich gekonnt.
Aber ich wollte es nicht.
Es war meine Entscheidung.

Jetzt denke ich an dich.
Vor dem Einschlafen.
Nach dem Aufstehen.
Und die ganze Zeit dazwischen.
In träume von dir.

Anfang und Ende kommen wohl nicht immer wieder zusammen.
Aber ich denke an dich, ich schreibe über dich, ich singe Melodien für dich, ich…
Was kann ich denn mehr tun?

Photo by Milan Popovic on Unsplash

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