Schatz, diese Decke ist ätzend! Wo genau haben wir die ohne Herzchen?

Ich träume von dir. Du rufst meinen Namen.
Was willst du von mir, frage ich mich.

Am nächsten Tag treffe ich dich.
Wir gehen einen Kaffee zusammen trinken.
Rein geschäftlich.
Natürlich.

Du rufst meinen Namen.
Ich höre.
Du rufst nochmals nach mir.
Ich höre es, bewege mich aber nicht.
Du rufst nochmals. Lauter.

Ich komme.
Ich habe dich vermisst.
Wo warst du?
Ich wollte dich suchen gehen, aber ich hatte keine Kraft dafür.

Ich war dem Leben ausgeliefert.
Hilflos.
Kraftlos.
Ratlos.

Wir trinken den letzten Schluck Kaffee und dann versinken wir ineinander.
Es war so schwer ohne einander.
Jetzt geht die Welt an uns vorüber, ohne uns zu tangieren.
Zumindest für einen kurzen Augenblick.

In der nächsten Nacht träume ich wieder von dir.
Wie wir miteinander Liebe machen.
Wie wir uns finden.
Wie ich mich finde.
Wie du dich auch findest.
Hoffe ich zumindest.
Wie wir die Decke wegschmeissen und uns verletzlich machen.
Weil wir es wollen.
Weil wir diesen Weg eingeschlagen haben.
Weil wir es versuchen wollen.

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