Gestern war ich mitten in einem Sturm. Genau dann hast du mich umarmt. Wer warst/bist du?

Manchmal da sehe ich dich.

Ich schaue hinaus aufs Wasser und du bist da.

Ich habe Angst.
Ich mache mir Sorgen.
Ich bin bedrückt.
Ich glaube mir nicht.
Ich glaube nicht an mich.
Ich glaube nicht an die Liebe.
Noch an eine gute Zukunft.
Noch an Veränderung.
Noch an das Positive.
Oder das, was mein Herz berührt.

Neulich da traf ich dich.
Warum du meinen Namen gewusst hast, ist mir ein Rätsel.
Warum du mich zweimal angesprochen hast, ebenso.
Und was du genau damit beabsichtigt hast, noch ein grösseres Rätsel.

Weil alles so schnell vorbeiging, bin ich wieder zurück in meine Welt.
Ich könnte weinen vor Schmerzen. Vor Lebensschmerzen.
Vor Schmerzen und Verletzungen, die tagtäglich stattfinden.
Nur schon, weil ich in dieser Welt lebe.
Ich könnte mich ins Bett legen und nie, nie mehr aufstehen.
Denn alles was mich erwartet, wenn ich dann doch aufstehe,
sind Sorgen und Angst und Anspannung.
Angst, abgelehnt zu werden.
Angst, blöd dazustehen.
ANGST, NICHT DAZUZUGEHÖREN.

Darum denke ich an dich.
Mein Herz denkt an dich.
Meine Seele hat dich nicht vergessen.

Manchmal streichelt der Wind eben sanft am Gesicht vorbei.
Es ist eine Begegnung, die wieder vorübergeht.
Und die man nicht einfangen oder wiederholen kann.

So ist eben der Wind.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s