The night they drove old dixie down. Nein, in dieser Nacht habe ich nicht mit Joan Baez geschlafen. Denn diese war in der Nacht bei Bob Dylan.

Am Morgen war da der Stachel.
Sie war vor seinen Augen.
Den Mittag nahm er gar nicht wahr.
Am Abend heulte er.
Sprachlos
Wortlos.
Es wollte nicht raus.

Da frass er alles in sich hinein.
Sie kam.
Sie durchstreifte seine Gedanken.

Er wurde mitgerissen.
Was er spürte?
Ablehnung.
Auslachen.
von seiner Person.
von seiner Identitiät
von seinem Sein.

Sie lachte mit.
Sie half mit, ihn abzulehnen.
Indem sie ihn für sexuell nicht kompent einstufte.
Und ihm verbot, seine Sexualität auszuleben.

In seinen Gedanken lachte sie nur dabei.
Ihre Worte seien ja nicht ernst gemeint.

Sie liess ihn zurück.
Sexuell gerade zurückgestuft auf vorsintflutliche Zeiten.
Identitätsmässig gekonnt degradiert.

Ein Jahr später rieb er seinen Penis mit einem tödlich giftigen Gewächs ein.
Er rieb sein Glied.
Der letzte Orgasmus aber blieb ihm vergönnt.
Inmitten von Bäumen, draussen unter freiem Himmel, starb er.

Niemand fand ihn je.
Denn: Niemand wollte ihn finden.

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