Weil es mir langweilig war, habe ich soeben eine Ratte gegrillt!

Tod, komm, und hol mich.
Jetzt würde es mir gerade passen.
Denn ich habe keine Ziele mehr.
Ich habe zwar auch nie welche gehabt.
Ich glaube, mein Leben bestand darin,
mich auf den Tod vorzubereiten.
Satan, meine Liebe.
Gott, mein Feind.
Ihr Engel, meine Musen.
Ihr Dämonen, Beschützer.
Am Boden war ich, als du mich aufhobst.
Hochhobst und mich noch ganz zerschmettert hast.
Ich hatte kleine Wunden am Körper.
Du hast daraus riesige Wunden mit üblen Geschwüren gemacht.
Danke!
Danke dir ergiebigst!

Sex.
Jeden Tag. Ohne Liebe.
Qual.
Stündlich. Mit Zuflüstern.
Fernsehen.
In Gedanken. Immer der gleiche Porno.
Weihnachten.
Verdammt sollst du sein! Du Unrühmliche.
Gicht.
Jeden Tag in meinen Gelenken. Kann mich kaum noch bewegen.
Mit dir. Unglücklich.
Ohne dich. Unglücklich.

So, lieber Freund, wünsche mir den Tod.
Damit ich gehen kann. Ohne mich zu verabschieden.
Denn: Ich habe alle Rezepte dieser Welt getestet.
Leider hat keines davon funktioniert.

Liebe, wer lieben kann.
Hasse, wer nur hassen kann.
Sterbe, wer nur sterben kann.
Aber immerhin das.

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