„Fahr zur Höll!“, het si mir gseit. Und ig zu ihre: „Brenn du im Fegfüür!“

Es isch jetz es Jahr her, wo mir üs hei trennt.
„Fahr zur Höll!“
„Brenn du im Fegfüür!“
„Arschloch!“
„Verdammts Biest!“

So si mir usenannt.
I bi när grad direkt iz Chloster gange,
für mi vo all dene Fluchwörter
woni ihre ha a Chopf gworfe, rein z wäsche.
Aber rein bini nid worde.
U bi bald wieder ustrete.

Si isch wegzügglet.
Wit furt vo mir.
I nä anderi Gägend.
Und si het alles verbrennt,
wo se a mi und üsi Ziit het erinneret.

Nach vier Monet simer beidi zämebroche.
Zwöi Monet speter hei mer üs binenand entschuldiget.
E Monet speter hei mer schüch e Neuafang gwagt.
Und hei wieder mitenand gred.
Di Wort wo mir üs hei a Chopf gworfe denn
si schono ab und zu i de Gedanke wieder ufecho.
Aber mir heis nomal probiert.

Jetze simmer wieder zämä.
Und hei üs wieder gärn.
Iz säge mir üs vorem ischlafe
nid me di strübschte Fluchwörter.
Nei, mir säge Schatz, Schätzli,
oder wi me enand halt so seit,
we me sech fescht gärn het, zunenand.
Ihr verstöht ja gloub, wasi meine.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s