Obwohl es ihm sehr weh tat, dass er nichts mehr von ihr hörte. Nie mehr.

Er war in Gedanken und die Gedanken trieben in fort. Er möchte Künstler sein und sich ausdrücken. Mit Worten und mit Gestaltungen. Draussen weht der Wind und er treibt seine Gedanken weiter. Eben fort. In die Welt, die er sich für sich vorstellen würde.

Gelb kam, dann rot, dann blau, dann grün, dann violett. Und dann schwarz. Und es wurde dunkel. Am Anfang noch dachte er, dass es schnell wieder vorbeigehen würde. Aber es ging nicht so schnell einfach vorbei. Dann kam dunkelbraun, dann violett und dann kamen die Farbkombinationen.

Als er sie traf, ging es ihm gut. Er dachte vieles und ging dann wieder.

Beide dachten, dass Gott mit ihnen spielen würde. Und das gefiel ihnen ganz und gar nicht.

Nein, kein Kaffee. Machen wir doch mal was anderes. Was, wo und wie, etc. werden wir ja dann sehen. Aber das Wichtigste: wir. Und unsere Seelen, die miteinander kommunizieren. Die Natur, die spricht.

Und er sagte, dass er Gott nicht mehr brauchen würde. Denn wenn es ihn gibt, will er nicht von ihm geliebt werden. Nicht so, wie ein Baby oder ein kleines Kind die Liebe von seinen Eltern unbedingt braucht. Und auch nicht so, dass man sonst keine Wahl hat, da man sonst von niemandem geliebt wird. Er will von Menschen geliebt werden. Er will die Wahl haben, von wem er geliebt wird. So einfach ist es.

Dann traf er sie wieder. Es ging ihm auch diesmal gut. Sie sprachen miteinander, dann wollten sie dazu übergehen, nur noch ihre Seelen sprechen zu lassen. Das ging ziemlich lange. Und diesmal verliessen sie einander, indem sie noch viel hatten, das sie verarbeiten mussten.

Es war an einem Herbstsonnentag, als sie auf ihn wartete am Fluss. Schweigend gingen sie zusammen dem Ufer entlang. Sie kamen zu einem kleinen See und legten sich dort hin. Sie liebten sich dort und es tat sehr gut. Der Tag war sehr schön und sie beide sehr entspannt. Keine Sorgen, keine Angst und die Gedanken machten eine Pause.

Es wurde Winter und er wartete auf sie. Sie war aber nicht da. Sie kam nicht. An diesem Tag wurde ihm sehr bewusst, wie wichtig es ist, auch mit sich selbst klarzukommen. Auch mit sich selbst gerne Zeit zu verbringen und sich mit sich selbst wohlzufühlen.

Obwohl: Es tat ihm sehr weh. Dass sie nicht kam. Und er nichts von ihr hörte.

Nie mehr.

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