In dieser Welt bist du verstummt. Aber ich weiss, du lebst weiter.

Du sagst mir, dass du nicht mehr leben willst. Ich weiss nicht, ob ich dich verstehe. Dich wirklich verstehe. Die Rosen im Garten pflückst du und stellst sie in die Vase. Am nächsten Tag kannst du die Rosen nicht mehr sehen und zerschmetterst die Vase mit den Rosen darin. Wenn ich dich besuchen komme, stürmst … Weiterlesen In dieser Welt bist du verstummt. Aber ich weiss, du lebst weiter.

„Fahr zur Höll!“, het si mir gseit. Und ig zu ihre: „Brenn du im Fegfüür!“

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Es isch jetz es Jahr her, wo mir üs hei trennt. "Fahr zur Höll!" "Brenn du im Fegfüür!" "Arschloch!" "Verdammts Biest!" So si mir usenannt. I bi när grad direkt iz Chloster gange, für mi vo all dene Fluchwörter woni ihre ha a Chopf gworfe, rein z wäsche. Aber rein bini nid worde. U bi … Weiterlesen „Fahr zur Höll!“, het si mir gseit. Und ig zu ihre: „Brenn du im Fegfüür!“

Es war jetzt zwölf Uhr dreissig. Sie sass mit ihm in einem Café.

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Voller Chaos war ihre Welt und als die Uhr zwölf schlug, wollte sie springen. Ihre Gedanken gingen zurück. Weit zurück. Als Mama sie fallen liess und nicht auffing. Als Papa verschwand, weil er das Gefühl hatte, gescheitert zu sein. An diesem Tag zwitscherten die Vögel und die Sonne schien. Aber ihr Herz wurde an diesem … Weiterlesen Es war jetzt zwölf Uhr dreissig. Sie sass mit ihm in einem Café.

Diese würde man aber erst sehen, wenn die Dunkelheit über dem Land sich wieder verzogen haben würde.

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Schon seit zwei Wochen war es dunkel. Es war aber nicht stickig, denn ab und zu blies ein Wind. Aber es war stockdunkel. Das Kind sass am Boden. Es sah nichts. Die Eltern waren gegangen. Auf Deutsch: Die Eltern hatten ihr Kind verlassen. Sie, die Mama war der Dunkelheit entflohen. In ein fernes Land. Er, der … Weiterlesen Diese würde man aber erst sehen, wenn die Dunkelheit über dem Land sich wieder verzogen haben würde.

Als sie zu Hause ankam, machte sie sich etwas Kleines zu essen, las noch ein bisschen und schlief dann ein.

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Es war spät am Abend, als er nochmals kurz vors Haus ging. Es war ein Impuls und er folgte diesem Impuls. Sie war auf dem Nachhauseweg und dachte, sie bleibe jetzt kurz vor diesem Haus stehen. Um kurz innezuhalten. Es war ein Impuls und sie folgte diesem Impuls. * * * Er sah sie in … Weiterlesen Als sie zu Hause ankam, machte sie sich etwas Kleines zu essen, las noch ein bisschen und schlief dann ein.

Pluto und der Göttervater.

Pluto spricht: "Wie wäre ich, wenn ich das Böse in mir nicht hätte? Ja, nennen wir es einfach mal das Böse. Wie wäre ich, wenn die Menschen keine Angst vor mir haben müssten? Und ja, erfahrungsgemäss teilweise wirklich berechtigte Angst. Wie wäre ich als Mensch? Wie würden die Menschen anders auf mich zugehen? Wie würden … Weiterlesen Pluto und der Göttervater.

Color explosion. LOVE EXPLOSION!

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Mein Herz schlägt für dich. Tag und Nacht. Auch wenn ich es nicht merke. Es schlägt unaufhörlich für dich. Doch dann denke ich weiter. Was wird die Zukunft bringen? Farbexplosion: Rot, Gelb, Blau, Grün, noch mehr Rot, mehr rot, mehr, mehr, mehr. Bisschen Gelb. ORANGE. Kein Schwarz. Nur grell, noch greller. EXPLOSION! Dann wieder Ruhe. … Weiterlesen Color explosion. LOVE EXPLOSION!

D Religion darf di vo mir us bhalte. Aber ig bruche di nümme.

I bruche di nümme. Du darfsch jetze ga. I weiss gar ned, obi di je ha brucht. D Lüüt hei gseit, i bruchi di. Aber d Lüüt hei äbe nid immer Recht. U da hei si sech tüscht. Me seit, weme bätti, de chönns si, dass Gott eim ghöri. Aber bätte het mir no nie … Weiterlesen D Religion darf di vo mir us bhalte. Aber ig bruche di nümme.

Der Engel nahm ihn in seine Arme. Stundenlang. Tagelang. Jahrelang. Ewig. Wer konnte das schon sagen.

Er sprang. Liess los. Fiel. Nach unten. Immer weiter. Weiter und weiter. Aufgeben ist keine Option, sagt diese Welt. Doch. Aufgeben ist eine Option. Manchmal kann man nicht mehr. Will nicht mehr. Man sagt, dass einem in diesem Moment das ganze Leben durch den Kopf geht. Ihm gings nicht durch den Kopf. Was er hier … Weiterlesen Der Engel nahm ihn in seine Arme. Stundenlang. Tagelang. Jahrelang. Ewig. Wer konnte das schon sagen.