Wo es mich so hinzieht. So ungefähr.

Ich beschäftige mich momentan ein bisschen mit mir selber (haha, wer meine Beiträge liest, der/die kann das wohl schon bald nicht mehr hören; aber anyway). Also nicht so verkrampft. Aber ich möchte spüren, wohin es mich zieht. Und es zieht mich definitiv nicht in die Oberflächlichkeit. Denn meiner Ansicht nach ist das der Tod für neue Gedanken und für das Aufleben des Menschen. Jeder braucht ja mal Erholung, wird dann gesagt. Hm, bin mir nicht mehr so sicher, wie zutreffend dieser Satz ist (wenn man sich dann mit eigentlich inhaltslosen Dingen beschäftigt/oder beschäftigen lässt).

Ich glaube, mich zieht es momentan zu Menschen und dahin, zu erkunden und erfahren, was den eigentlich echtes Menschsein ist/sein soll. Ich entdecke zurzeit für mich Gefühle der Zugehörigkeit zu anderen Menschen, sowas wie Liebe (ja, nicht jeder saugt diese Gefühle gleich mit der Muttermilch auf), die anderen annehmen und mich mit ihnen ehrlich auszutauschen.

Mich zieht es auch dorthin, wo es gute, inspirierende Gedanken und Menschen gibt, die Freude am Arbeiten haben, aber Arbeiten jetzt mehr im Sinne von sich mit etwas inhaltsvollem, kreativem, sich richtig Anfühlendem, inspirierendem und vorwärtsgerichtetem beschäftigen.

Ich glaube, im Endeffekt bringt es nichts, wenn man sich selber etwas vormacht oder vorzumachen versucht. Etwas, das man selber gar nicht ist. Manchmal finde ich es schwierig herauszufinden, ob es richtig und angebracht ist, etwas an sich zu verbessern/zu verändern oder ob das dann schon ein Zwang in eine Rolle ist, die man eigentlich gar nicht ist. Vielleicht sollte man viel mehr wirklich den Mut zur Radikalität haben. Warum will man sich denn in einem Punkt verbessern? Vielleicht auch nur, weil man sich noch zu wenig gut kennt. Sonst würde man sich selbst nicht so schnell preisgeben.

 

2 Kommentare zu „Wo es mich so hinzieht. So ungefähr.

  1. Es freut mich, zu lesen, dass du derzeit Liebe in deinem Leben erlebst. Ich weiß, dass das für viele Menschen alles andere als selbstverständlich ist. Aber Liebe und Zuneigung sind einfach Dinge, die das Leben ungemein bereichern. Ich wünsche dir von Herzen, dass das für dich viele positive Erfahrungen mit sich bringt 🙂

    Zum Thema „an sich arbeiten“ und wann es ein „sich in eine Rolle pressen“ ist:
    Ich denke, hier muss man unterscheiden zwischen Verhaltensweisen, die man ändern möchte und Wesenszügen, die man ändern möchte. Den Unterschied erkennt man meines Erachtens daran, dass beim Verändern der Verhaltensweisen es immer noch möglich ist, das an das eigene Wesen angepasst zu tun.
    Ganz besonders wichtig finde ich es da, daran zu arbeiten, wie man die eigenen Bedürfnisse und Wünsche anderen kommuniziert. Ich kann kein Verständnis für meine Eigenheiten erwarten, wenn ich nicht bereit bin, anderen zu sagen, wie genau diese aussehen und was für Konsequenzen sie für mich haben.

    Alles Gute dir weiterhin!

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