Wieder mal ein Schamthema.

So, hier kommt wieder mal ein bisschen ein persönliches Thema, über das ich glaub noch nie mit jemandem richtig gesprochen habe, weil ich dachte, es kann sich eh nicht verändern.

Also, manchmal fühle ich mich wie ein Oberlehrer und mir scheint es gutzugehen (Betonung auf scheint), wenn die Anderen nicht erfolgreich sind, sie keinen Spass haben und sich nicht wirklich freuen können. Und irgendwie will ich sofort ordnend eingreifen, wenn andere Spass haben, was Unerlaubtes tun, austicken (im positiven Sinne) und über die Stränge schlagen. Leider habe ich dann soviele religiöse Schemen und Gedanken in meinem Kopf, die gegen all das sind. Irgendwie fühle ich mich manchmal bei dem älteren Opa wohler und eher nicht so bei der Jugend. Und das ist mir ehrlich gesagt schon recht peinlich. Und manchmal kann ich es anderen überhaupt nicht gönnen, wenn sie sich entwickeln, ihr Ding finden, über sich hinauswachsen, glücklich werden, ihr Potenzial ausschöpfen.

Wo das Ganze herkommt? Ich weiss es ehrlich gesagt wirklich nicht. Aber es ist immer mehr echt mühsam. Aber die gute Nachricht dabei: Ich halte es mittlerweile für möglich, das sich das ändern kann. Und das es halt ein Prozess ist. Und manchmal (das ist meine Ansicht), kann es irgendwann im Leben plötzlich ein Aha-Erlebnis geben oder etwas, das dann zum Turnaround führt.

Mittlerweile bin ich auch ein wenig gelassener bei dem Thema und verurteile mich weniger dafür, diese Gedanken und „Einstellung“ zu haben als früher, wo ich mich dafür als Mensch gleich abgeschrieben habe.

Also soviel dazu.

Bis bald.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s