Weil ich der Gesellschaft treu sein will, vögle ich eben herum.

Es tönt ziemlich einleuchtend, eigentlich, man trifft immer wieder andere Menschen, geniesst es und dann geht man wieder weiter. Alles gut. Man liebt sich und niemand soll dabei irgendwie verletzt werden. Ja, dann ist es toll und man lernt vieles kennen und sammelt Erfahrungen.

Vielleicht sollte man sich aber auch mal mit dem Motiv beschäftigen, warum man das macht. Eben: Auf Deutsch gesagt, sich so schön durch die Welt oder die Stadt vögelt. Hält es dich davon ab, wirklich zu dir zu kommen und dich selbst zu entdecken? Machst du es, weil es „alle“, dein Umfeld, deine Kollegen und Freunde auch machen? Machst du es einfach so, hast dir noch gar nie überlegt, warum eigentlich, ergibt sich halt so?

Bei allen Bettgeschichten finde ich es wichtig, sich nicht selbst aus den Augen zu verlieren. Und sich zumindest mal zu überlegen, wie man selbst SEIN Leben gestalten möchte. Sich seinen Weg sozusagen nicht von der Gesellschaft aufdrängen zu lassen und das zu tun, was die anderen auch machen (jedenfalls, wie man so hört). Sich zu fragen, was will eigentlich ich, was passt zu mir. Und ich denke, wenn man sich selbst ist, kann man auch glücklich werden und irgendwie zu dem Menschen finden, in dem man sich selbst auch am wohlsten fühlt. Und jeder ist ziemlich verschieden. Was für den einen/die eine gilt, muss nicht auch für den anderen/die andere gelten.

Also, wie vögeln, mit wem, mit wievielen, nur mit jemandem, offene Beziehung ist die eigene Entscheidung. Man sollte einfach das finden, was zu einem selbst passt (oder was man selbst will). Aber: Definitiv nicht die Gesellschaft darüber entscheiden lassen.

2 Kommentare zu „Weil ich der Gesellschaft treu sein will, vögle ich eben herum.

  1. Absolut! Viel zu oft werden wir zu etwas gedrängt, was wir mögen sollen – aber wenn man im Herzen keine Beziehung will, dann ist das in Ordnung. Wenn man nach Plan heiraten und Leinster kriegen will, dann auch das.

    Liebe Grüße!

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    1. Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich persönlich finde es gewissermassen einen Spagat zwischen sein Ding durchziehen und trotzdem offen für Anderes zu sein und seinen Weg nicht aus Sturheit und Prinzipienreiterei zu gehen.

      Liebe Grüsse auch!

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