Wer definiert mich?

Manchmal bin ich niedergeschlagen, wenn Menschen etwas von mir, das ich mache, nicht gut finden. Es fällt mir dann schwer, an mir „festzuhalten“ und von dem überzeugt zu sein, das ich mache. Das ist auch eine Art von Gefangenschaft oder Unfreiheit. Wenn man sich ständig über die Meinung von anderen definiert. Auf Dauer ist das natürlich ermüdend und nicht förderlich.

Zum Glück gibt es die Veränderung und wenn es die Veränderung nicht geben würde, würde es wohl auch die Hoffnung nicht geben. Denn vermehrt hält auch die Hoffnung bei mir Einzug. Die Hoffnung auf Veränderung. Die Hoffnung auf das Ausbrechen aus dieser Von-der-Meinung-anderer-abhängigen Gefangenschaft. Wenn jemand etwas, dass ich mache oder auch mich nicht gut findet, dass heisst das deshalb nicht, dass ich per se falsch liege. Nur, weil eine andere Person es anders einstuft als ich.

Für mich ist es eine Freiheit, die man hat, wenn man sich nicht über andere Menschen definiert. Manche mögen diese „Gefangenschaft“ nicht wirklich kennen, für andere ist es ein Prozess, wo sie lernen, dass sie sich nicht per se über andere definieren sollen/müssen.

 

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