Die Vergangenheit.

Er – Er lebte in der Welt der Schönheit und der freien Gedanken.

Sie – lebte in ihrer Welt, so wie sie war.

Beide tauschten sich gerne aus und sie lachten nicht, wenn es nur darum ging, über etwas zu lachen damit man sich so irgendwie gut fühlte. Sie waren am Echten interessiert. Auch am Echten an und in sich.

Am Morgen ging die Sonne auf und die Welt war gut und beide fühlten sich wohl und waren mit sich zufrieden.

Lange waren sie beide gebunden gewesen, unfrei. Kaum jemand hatte gesehen, wie es in ihnen, in ihren Gedanken ausgesehen hatte und wie sehr sie das belastet hatte. Gegen aussen hatte man nichts bemerkt. Aber im Innern hatten sie da rausgewollt.

Die Sonne war aufgegangen und sie legten sich nochmals zueinander hin. Irgendwie gab es etwas Grösseres als sie. Also ganz sachlich und logisch betrachtet ist ja schon die Natur weit über ihnen. Denn welcher Mensch hat schon die Macht, die Natur nach seinem Gusto zu lenken. Keiner.

Den Tag durch waren sie in sich gekehrt, aber gleichzeitig nach aussen hin offen und sie liebten es, wenn der Moment einfach gut und richtig war und sie sich leicht und frei waren.

Am Abend gingen sie runter ans Wasser (denn sie lebten in einem Haus auf einer Insel am Strand, sehr nahe vom Meer), nahmen ihr Essen dorthin mit und sprachen über ihre Vergangenheit, was sie alles loslassen konnten und sie sprachen über Dinge, für die sie einstehen wollten und was ihnen besonders wichtig ist im Leben.

 

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