Weniger Alkohol, weniger Rauchen, dafür mehr Sex = sehr gesundheitsfördernd.

Erst der Alkohol, dann das Rauchen, dann der Sex! Oder hat er jetzt die Reihenfolge durcheinandergebracht? Erst der Sex, dann das Rauchen, dann der Alkohol, dann nochmals der Sex. Denn: Nach dem Sex ist vor dem Sex, haha. Findet er irgendwie lustig. Oder versuchen wir nochmals eine andere Reihenfolge: Wieder der Sex am Anfang, dann der Alkohol, dann das Rauchen. Und vor dem nächsten Sex nochmals der Alkohol. Aber auch für den gesundesten Menschen ist bei dieser Aufzählung was dabei: Nämlich der Sex. Der ist nicht nur nicht gesundheitsschädigend, sondern im Gegenteil, sogar sehr gesundheitsfördernd. Neben der (volksmündlich genannten) Bewegung, die oft zitiert wird (wo ich mir aber nicht so sicher bin, wie sportlich ins Gewicht die nun wirklich fällt) kommen sehr viele weitere gesundheitsförderlichen Wirkungen von Sex. Einige davon sind *Augenblick, muss da schnell nachschlagen*, also, z.B., mindestens 20-minütiger Sex regt die Produktion des Botenstoffes Dopamin an, welcher den Stressabbau fördert. Ebenfalls werden Endorphine ausgeschüttet, je mehr wie länger der Sex dauert (haha…), und diese führen zu einem Glücksgefühl, ähnlich von opiumähnlichen Substanzen, das Schmerzen, Kopfweh, etc. vergessen lässt (also: Oh, Schatz, ich habe Kopfweh! Hm, ich hätte da schon so eine Idee dagegen…). Schauen wir doch weiter: Sex verbessert die Prostata-Gesundheit (super, nimmt man doch gerne auch noch mit). Dann, er kann den Zyklus regulieren (Ratschlag hier: Wer einen unregelmässigen Zyklus hat, sollte mindestens einmal pro Woche Sex haben. Also: Nicht mein Ratschlag, sondern der steht so im Buch). Oh, dann weiter: Sex ist ein Jungbrunnen (Oha, jung und gesund dank Sex. Warum falle ich da bloss auch noch auf Jogurt-Werbung herein, die das Gleiche verspricht. Denn die einfache Frage: Was ist besser, Jogurt oder Sex? Ja, klar…Also, und der Sex ist eh noch gratis. Also ok, wenn man die Verhütungsmittel mal weglässt. Kommen die noch dazu, müsste man vielleicht folgende Rechnung anstellen: Zwei Doppeljogurt kosten etwas CHF 1.10, also 1 Johurt kostet demnach 55 Rp. Jetzt kann man sich die Kosten für die Verhütungsmittel überlegen. Verwendet man zusätzlich zur allgemeinen Verhütung noch Kondome, fragt sich in einem nächsten Schritt, wieviele man denn pro Mal braucht, haha, wenn mehr als eines, steigen natürlich die Kosten rasch, immer noch im Rappen-Bereich gerechnet. Geht man davon aus, dass man nicht die allerbilligsten Kondome verwendet, zusätzlich die Kosten für die allgemeine Verhütung, tja, dann kann das die Kosten von 55 Rp. eines Jogurts schon übersteigen, oder wird sie wohl definitiv übersteigen. Aber geht man jetzt auch davon aus, dass die Werbung eben nicht immer recht hat, und das Jogurt gar nicht so krass gesundheitsfördernd und jungmachend ist, wie die Werbung verspricht, dann müsste man eine Unmenge von Jogurts verzehren. Was erstens recht unangenehm wäre und zweitens macht Sex dann doch einfach mehr Spass, als 10 Jogurts am Stück zu essen. Denke ich jetzt mal. Ganz abgesehen davon, dass es sogar sein könnte, dass das Jogurt völlig wirkungslos ist, und die gesundheitsförderliche Wirkung beim Sex nachgewiesen ist. Also: Der kleine, kleine Geldbetrag für den Sex ist also wohlinvestiert. Also wie gesagt nochmals die Frage: Jogurt oder Sex?) Also ein Jungbrunnen, d.h. Sex macht die Haut elastischer und lässt einen jünger aussehen, da Somatropin, ein Wachstumshormon, ausgeschüttet wird. Anstatt ein Glas mit Ergänzungsnahrung zu sich zu nehmen, einfach eine schöne gemeinsame Sex-halbe Stunde-oder Stunde verbringen, und dann werden die Abwehrkräfte auch gleich ohne Nahrungspräparate gestärkt. Denn: Frauen, die mehr Sex haben, haben mehr Antikörper im Blut, also ein stärkeres Immunsystem. Mit Sex kann das Gehirn zudem mehr Nervenzellen produzieren, gut fürs Gehirn natürlich. Und nach gutem schönem Sex lässt es sich auch wunderbar entspannt schlafen, da Orgasmen das Stresshormon Cortisol senken, die Östrogenwerte aber anfallen lassen. Also: Für einen gesunden, tiefen Schlaf! Neben Sex ist auch (bereits) das Küssen gesundheitlich wertvoll: Durch die Anregung der Speichelproduktion werden vermehrt körpereigene Antikörper freigesetzt, gut gegen Krankheitserreger. Wer sich vor dem Sperma ekelt, sollte (immerhin) bedenken, dass die Samenflüssigkeit Zink und Kalzium enthält, also Karies vorbeugt. Ich möchte jetzt hier nicht empfehlen, anstatt am Abend die Zähne mit Zahnpasta zu putzen stattdessen… (haha).

Also, wie gesagt, wer weder Alkohol (gesundheitsschädigend), noch das Rauchen (ebenfalls gesundheitsschädigend) mag, dem bleibt nach den Anfangs-Reihenfolge-Sätzen noch der Sex (welchen die meisten mögen oder sogar lieben und welcher, wie wir grad erfahren haben, zudem sehr gesundheitsfördernd ist). Was kann man da jetzt schlussfolgern? Die Sache ist recht einfach: Weniger Alkohol, weniger Rauchen, dafür umso mehr Sex.

Die gesundheitsfördernden „Fähigkeiten“ von Sex wurden dem Buch Alltagslust, Ganz entspannt zum guten Sex von Veronika Schmidt (SCM-Verlag, 2017), S. 132f., entnommen.

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