Mutter Erde und Vater Sonne.

Er träumte von sauren Kirschen, von zarten Aprikosen, von grünen Erdbeeren, von sündigen grünen Äpfeln, vom verlorenen Paradies, von der Schlange, von Mann und Frau und dem dritten Geschlecht, von regenbogenfarbenen Kieselsteinen, vom Wasser, das sich aufbäumt, vom letzten Fleischesser, von fuchsteufelszornigen Konsequenzen, vom sanften Verbotenen, vom himmeltraurigen Sex, der zur Liebe ging, um sich dort auszuheulen, von ratlosen Armen, von überforderten Beinen, von Haaren, die sich nicht waschen lassen wollten, von resignierten Augen, von katzenähnlichen Menschen, von Blüten die nicht blühen konnten, weil die Welt sie in ihrer Trauer alleine liess, von pinkfarbenen Cabriolets, die ohne Fahrer*in alleine in der Gegend herumfuhren, mit dem dunkelblauen Porsche anbändelten, ihn aber wieder losliessen, da beim Porsche auf einmal alle Sicherungen rausgingen, von Mutter Erde, die ihre Kinder gewann und dann wieder verlor, von Vater Sonne, der so blenden konnte, dass es einem bange wurde, manche waren davon auch hin und weg, von Tante Schnee, die weiss war, obwohl sie noch ganz jung war und von Onkel Mond, der so blass war, obwohl  er sehr stark auf eine Vitaminreiche Ernährung achtete.

Als er dies geträumt hatte und noch viel mehr, hatte er ausgeträumt. Zumindest für eine Weile. Aber für ihn sind Träume nicht Schäume. Denn für ihn haben Träume mehr Wahrheit als man denkt.

Entstanden zum Song „Something“ von George Harrison/The Beatles.

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