Positiv gestimmt.

Er war zuhause in seiner Wohnung. Vor seinem inneren Auge sah er die Hoffnung, wie sie auf ihn zukam und ihn erleichterte. Er sah Flüsse und fühlte frische Luft, die ihn umwehte. Er sah Frieden und er sah blau, gelb, rosa, violett und alles war positiv. Er war am Suchen, das wusste er. Das wusste auch sein inneres Auge. Und die Umgebung wusste es. Die Pflanzen wussten es, der Wind spürte es. Der Wind spürte ihn und die Tiere glaubten ihm. Die Farben wollten ihn stärken und ihn leiten. Die Natur war ihm positiv gestimmt. Ja, das war das Stichwort: Positiv gestimmt. Irgendwie ein Schlüsselwort. Und eigentlich so wichtig. Dass Menschen, die Natur, die Tiere, die Farben, die Pflanzen ihm positiv gestimmt waren. Das war wichtig für ihn.

Er sah sich um und sah sie. Wer sie war, wusste er nicht und warum sie da war auch nicht. Sie drehte sich nicht zu ihm um und er wusste auch nicht, ob sie ihn überhaupt bemerkt hatte. Aber es reichte ihm schon nur, dass sie da war. In seiner Nähe und das liess ihn ruhig werden und gab ihm Geborgenheit irgendwie und ein gutes Gefühl. Und er genoss es. Dann war sie wieder weg und er hörte ein Rauschen. Irgendwo rauschte es und er hörte dem Rauschen einfach zu. Sein Körper begann sich zu entspannen und er wurde noch ruhiger. Er hörte einen Vogel, es wurde Abend und er hörte die Grillen zirpen. In der Nacht schlief er ruhig. Am Morgen als er aufwachte, hörte er die Natur erwachen. Verdammt, er war voll in der Natur. Der Alltag weit weg. Er konnte sich alleine auf das Erleben und Leben ausrichten und hatte keine to do-Liste, die abgearbeitet werden sollte.

Als er in seiner Wohnung wieder zu sich kam und sein inneres Auge verblasste, war er ganz erholt und ruhig. Ja, so musste echtes Leben sein.

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