Pornos und der Sex.

Pornos. Das grosse Tabuthema. Oder auch nicht mehr!?

Ja, ich schaue Pornos. Aber am liebsten diejenigen, wo es für beide stimmt. Oder zumindest spiegle ich mir das vor. Es gibt ja ganz verschiedene Pornos. Und in jüngerer Zeit werden auch welche von Frauen produziert. Es gibt solche, die wollen wegkommen vom Männerzentrierten Sex und es gibt romantische Pornos, etc. Das Spektrum ist sehr breit. Ob man Pornos gut oder schlecht findet, ist jedem selber überlassen. Wobei die Definition von Pornographie ja die ist, das explizit nur der Geschlechtsakt und die Geschlechtsorgane gezeigt werden. Ohne irgendwelche Gefühle oder sonstiges. Und strenggenommen denke ich nicht, dass alle Videos auf pornhub oder youporn oder anderen Kanälen Pornos im strengeren Sinne sind. Denn heute wird vielfach auch darauf geschaut, das eine Geschichte erzählt wird oder zumindest Gefühle suggeriert werden. Und das sind meiner Meinung nach keine Pornos im ursprünglichen Sinne.

Wie beim Sex auch liebe ich es, wenn die Frau auf mir ist. Denn dann kann sie das Tempo bestimmen und kann sie den „Takt“ vorgeben. Und beim Sex muss es meiner Meinung nach (eigentlich logisch) für beide stimmen. Wenn die Frau zum Beispiel nicht Spass hat am Sex und es vielleicht nur „dem Mann zuliebe“ macht, kann man eigentlich den Sex grad vergessen. Denn dann ist es auch für den Mann nicht lustig. Und ich denke, dass die meisten Männer erst richtig Spass am Sex haben, wenn die Frau auch Spass hat. Sonst ist es doch eher eine Art Vergewaltigung, und das ist definitiv nicht wünschenswert.

Zum Schluss muss ich sagen, dass auch der beste Porno den richtigen Sex nicht ersetzen kann. Von demher hier auch das Plädoyer. Mehr Sex, weniger Pornos. Denn mit der Frau, die man(n) liebt, wird es erst richtig gut und Videos ersetzen halt eben nicht den echten Körperkontakt und die wahre Intimität.

Obwohl ich es auch falsch finde, die Pornos grundsätzlich zu verteufeln. Vorallem in religiösen (christlichen) Kreisen wird das oft gemacht. Ich habe einen Kommentar auf Facebook gelesen, wo mit dem Finger auf die kranken Menschen gezeigt wird, die explizite pornographische Inhalte konsumieren. So geht es natürlich auch nicht. Denn wer schon kann einen Menschen beurteilen, ohne seine Beweggründe, Lebensgeschichte, etc. zu kennen. Und verurteilen ist sowieso ein schlechter Ratgeber. Mein Plädoyer an dieser Stelle ist deshalb: Mehr Menschlichkeit und sich das Verurteilen von anderen Menschen ein für alle Mal aus dem Kopf zu streichen.

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