Am Morge, am Mittag und am Abe. Truurig. So truurig.

Ich bin so traurig. So traurig. Sooooo, soooooo, sooooooo. Aber warum? Ich habe versucht zu geniessen, ich habe versucht, mich gehen zu lassen, mich fallen zu lassen. Ich bin aber immer noch traurig. So traurig. Ich habe versucht, normal zu sein, ich habe versucht besonders zu sein, versucht, anständig zu sein, versucht, unanständig zu sein, alles. Alles. Und du, ich habe dich gar nie gekannt. Ich wollte dich kennen, Liebe für dich haben, für dich empfinden, mit dir zusammen sein. Immer. Für immer. Warum wolltest du mich nicht? Warum, warum? Am Abend wird alles ruhig. Nur ich bleibe traurig. Traurig. Am Morgen bin ich traurig, am Mittag, am Abend. Irgendwie Angst. Vor dem Leben. So eine scheiss Angst. Und ich möchte mal glücklich sein. Einfach glücklich. Und ich möchte dich treffen. Und mir gehts eh nur um die Liebe. Wirklich. Das alleine wünsche ich mir. Und das andere ist Peanuts. Peanuts. Nur reine Peanuts.

Inspiration: Warum siit dir so truurig, Mani Matter/Polo Hofer und Schmätterband.

2 Kommentare zu „Am Morge, am Mittag und am Abe. Truurig. So truurig.

  1. Wie dein Titel es bereits verrät, sind diese Worte sehr traurig, aber auch sehr ehrlich zugleich. Ich weiß nicht, ob eine innere Stimme aus dir spricht oder dies alles fiktiv ist – vielleicht ist es auch beides! Auf jeden Fall war es schön zu lesen.

    1. Das freut mich sehr. Vielen Dank!

      „Eine innere Stimme, die aus dir spricht“. Sehr schön formuliert. So kann man es sehen. Und in einigen Momenten kommt sie halt zu Wort, wenn ich grade solche Gefühle habe.

      Liebe Grüsse!

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