Schmerz und die Godfather-Nadel.

Die Nadel steckt nicht im Heuhaufen, sondern in ihm drin. Manchmal ist es ein kleines Kribbeln, dann ist der Schmerz schon fast angenehm, wünschenswert. Aber der andere Schmerz ist brutal und weder lustig, unterhaltend, noch süss-melancholisch. Der ist einfach grausam und DER tut dann weh. Das Herz, oder wollen wir es vielleicht besser Seele nennen, da dringt jetzt keine kleine Nadel hinein, sondern eine grosse, sehr spitzige Godfather of Nadel. Die Seele versucht dann, zu überleben, schaltet in Überlebensmodus und kann sonst nichts mehr tun. Geschweige denn denken. Der Schmerz kommt in Form von Gedanken, oder durch Menschen, die sich so und so verhalten haben und was dann durch das Gehirn gedeutet, interpretiert, was auch immer, wird. Und dann kommt der Schmerz mit diesen dramatischen Gedanken. Manchmal geht es um Frauen, manchmal um den Bezug zur Gesellschaft, manchmal um ein Bedürfnis, manchmal um Wünsche, manchmal weiss ich es auch nicht. Aber irgendwie geht es immer um die eigene Person. Und alles, was damit zu tun hat, kann eben die richtigen Schmerzen auslösen. Ja, sagen wir hier das Wort doch einfach: Ablehnung. Das Wort selber könnte so harmlos erscheinen, wenn es denn in diesem verdammten Schriftbild verdammt nochmal auch bleiben würde. Aber nee, es muss eindringen, irgendwo, und soviele Schmerzen wie möglich zufügen. So ist das. Hier an dieser Stelle sei erwähnt, dass dagegen irgendwie nichts hilft. Abhilfen im kleinen Rahmen: Musik, Sex, Essen, Musik, Ich selbst, Musik, Sex, Ich selbst, Ich selbst, Ich selbst, Ich selbst und: Ich selbst.

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