Die Spirale dreht und dreht.

Er stand da, irgendwo, irgendwie und er war traurig. Er war wirklich traurig und irgendwie niemand da, der oder die ihm grad helfen konnte und der/die jetzt bei ihm sein konnte. Wie so oft. Wie eigentlich immer, wenn er jemanden brauchen würde. Oder: Zumindest sich jemanden da wünschte. Oft fühlte er sich anders. Anders als die anderen Menschen in seinem Alter und irgendwie doofer, naiver, unselbständiger, hilfloser, weniger lebensfähig. Und das machte was mit seinem Selbstwert. Und das war eine manchmal endlos scheinende Spirale, die sich da drehte, oder was auch immer. Und nein, es war nicht die Verhütungs-Spirale damit gemeint, sondern die Spirale, die irgendwie immer wieder von vorne begann und die drehte und drehte und niemand war da und wenn jemand da war für ihn, dann wünschte er sich, dieser jemand oder diese jemand wäre jemand anderes.

Diese Zeilen enden nun damit, dass er hofft, dass die Spirale irgendwann mal aufhört auf diese Weise zu drehen und dass er vielleicht mal eine jemand trifft, die die Spirale nimmt, aber nicht seine sich endlos drehende Spirale, sondern eben die andere Spirale und naja, dass es für sie passt und dass es für ihn passt. Und dass es allgemein passt und so weiter und so weiter. Zumindest hier im Text hält die Spirale jetzt mal an und ja, hoffentlich hält sie auch im richtigen Leben mal für eine Zeitlang an.

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