Bei ihr. Oder bei ihm. Oder bei ihr und bei ihm.

Als er herauskam, war er geläutert und gereinigt. Dachte er zumindest. Für einen Augenblick. Kurz. Er sah sie. Ein Kuss? Sie ging, er sah sie entschwinden. Er ging ihr nach. Solange, bis er im Begriff war, sich selbst zu verlieren. Er gab es auf.

Als er sie in der Stadt zwei Tage später wiedersah, wollte er nicht, aber sie wollte und dann wollte er auch und sie fand es gut und er fand es gut. Es gleich jetzt zu tun. Und sie wollte zu ihm und er wollte zu ihr, immerhin wollten sie beide, und dann gingen sie zuerst kurz zu ihm und dann zu ihr und dann wieder kurz zu ihm. Und danach wollte sie eine Zigarette, und er zuerst nicht, und dann doch und dann rauchten sie beide und zogen an derselben Kippe. Und sie blieben liegen und standen dann auf und legten sich wieder zurück ins Bett.

Und ja, die Stadt trieb vor sich hin, wie es eben eine Stadt so tut, die nicht extrem gross, aber doch gross genug für eine Stadt ist. Und in zwei Tagen würden sie sich wieder sehen. Und jetzt gingen sie jede und jeder seinen Weg. In die Stadt. Ins Treiben der Stadt. Mit sich beschäftigt? Ja, mit sich, mit der Stadt, mit dem Lärm, und dann der plötzlichen Ruhe am Stadtrand, mit den Stadtmenschen. Und ja, in wieviel?, ja genau, in zwei Tagen würden sie sich beide wieder treffen. In der Stadt. Bei ihr. Oder bei ihm. Oder bei ihr und bei ihm.

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