Wie soll ich ficken, wenn mich niemand will?

Hallo zusammen

Heute geht es um eines meiner Nr. 1-Schamthemen. Nämlich, noch nie richtig Sex gehabt zu haben und noch nie eine Beziehung gehabt zu haben. So Leute nennt man auch Absolute Beginners. Hört euch dazu den Podcast von Zeit Online an oder geht mal ins entsprechende Forum zum Thema, um euch zu informieren.

Aber von vorne.

Ich bin in einem christlichen Umfeld aufgewachsen. Meine Eltern haben mich christlich religiös erzogen. Meine Grosseltern und meine Grossmutter väterlicherseits waren Christen. In die Gemeinde, wo wir hingingen, waren Christen. Man sagt, dass es in dem Ort, wo ich aufgewachsen bin, nur zwei Sorten Leute gibt. Entweder fundamentalistische Christen, oder dann das genaue Gegenteil, Leute, die dem Alkohol, den Frauen und Partys frönen. Ich gehörte zu ersteren. Die Leute in der Schule waren nicht christlich. Aber alles, was nicht christlich war oder was von der Welt war, das war böse und erlösungsbedürftig. In der Schule wurde ich gemobbt, was nicht gerade dazu beitrug, mich wohler zu fühlen und ein positives Grundgefühl auf dieser Welt zu entwickeln. In Bezug auf Frauen fühlte ich mich von ihnen ausgeschlossen und meiner Ansicht nach hat sich nie eine für mich interessiert, die mir auch gefallen hätte. Und ich wollte die speziellen, nicht null-acht-fünfzehn-Frauen. Und die wollten sicher niemanden, der kaum ein Wort stammeln konnte und einfach so langweilig und unbeholfen war. Dabei hatte doch alles so gut angefangen. Bereits im Kindergarten hatte ich meinen ersten „Schatz“. Das ist übrigens bestätigt und nicht nur ein Hirngespinst von mir. Mein Kindergartenschatz konnte sich tatsächlich daran erinnern, wie ich während der Schulzeit mal erfuhr. Da war ich den meisten Gleichaltrigen wohl doch ziemlich voraus in dieser Hinsicht. Dann aber kam mir das verdammte Asperger-Syndrom in die Quere. Ja, ich nenne es jetzt wirklich bewusst „verdammt“. Denn es bringt mich regelmässig zum Heulen. Und ja, ich gebe diesem jetzt einfach mal die Hauptschuld. Denn, ein Schuldiger (oder eine Schuldige) muss ja gefunden werden. Vielleicht wäre ich auf dem Papier ja für die eine oder andere was gewesen. Wenn sie mich nur nicht live erlebt hätte. Kein Interesse am Gegenüber, kein Gespräch möglich, kaum Empathie, und ANGST. So ergab sich halt nix. Hinzu kam, dass das Christentum eine wirklich rigide Sexualmoral kennt. Also ausprobieren und sich in dieser Hinsicht entwickeln, das gibt es nicht. Und das darf man nicht mal nur schon denken. Dazu kommt, dass einfach alles, was nicht christlich ist, böse und schlecht ist (wie ich oben schon geschrieben habe). Also auch alle nichtchristlichen Frauen. Die bringen einen vom Glauben ab. Und sehr offen gegenüber anderen Menschen ist das Christentum, das ich erlebt habe, auch nicht gerade. So jedenfalls habe ich es erlebt. Unsere Eltern haben uns schlicht und ergreifend abgeschottet in unserem Tal und ich hatte echt kaum Kontakt mit anderen nichtchristlichen Menschen. Zusammen mit zwei anderen Familien haben meine Eltern eine Art Sekte gegründet, um den richtigen Weg zu finden. Die hat sich dann auch wieder aufgelöst. Und Schuld dafür waren natürlich nicht meine Eltern, sondern die anderen. Ich habe tatsächlich bis vor kurzem gedacht, meine Eltern seien die moralisch unfehlbare Instanz dieser Welt. Und die anderen seien nicht gottesfürchtig, sündig und auf dem falschen Weg. Das hat mich extrem geprägt. Und zusammen mit dem Mobbing aus der Schule, mit dem Abschotten meiner Eltern und mit dem Kommunikationsproblem des Asperger-Syndroms habe ich bis heute nicht wirklich ein Zusammengehörigkeitsgefühl mit der Gesellschaft und mit den anderen Menschen entwickelt. Ich habe nicht selten echt Angst vor meinen Mitmenschen. Dass sie mich auslachen, dass sie über mich reden, dass sie mir was antun, dass sie mich ablehnen. Ich habe manchmal wirklich das Gefühl, dass, wenn sie jetzt in mich sehen könnten und mich lesen könnten, sich sofort von mir abwenden würden. Weil sie dann etwas Erbärmliches sehen würden, das schwach und abstossend ist. Das ist für mich auch ein Grund für mein „Beziehungsproblem“.

So, was ich jetzt aus meiner Vergangenheit beschrieben habe, sind für mich alles Gründe für meine fehlende Beziehungserfahrung. Hinzu kommt, dass ich wirklich lange Zeit dachte, ich bringe einfach zuwenig mit für eine Frau. Ich kann ihr zuwenig bieten. Auch konnte ich tatsächlich kaum glauben, dass sich eine Frau ausgerechnet für mich interessieren könnte, wo es doch so viele unglaublich gutaussehende, charmante, kommunikative, einfühlsame, richtig männerhafte Männer da draussen gab und gibt. Jedenfalls nicht eine besondere und spezielle Frau. Mit der Zeit kam bei mir Frust und Hilflosigkeit auf. Ich konnte es z.B. kaum aushalten, wenn meine Nachbarn und Nachbarinnen Sex hatten und ich das hörte. Irgendwann betrank ich mich, irrte in der Stadt rum und ging zu einer Prostituierten. Klar ging es mir auch um Sex. Aber es ging mir vorallem um das Gefühl, von einer Frau sexuell begehrt zu werden. Über dieses Erlebnis habe ich bereits in einem vergangenen Blogpost berichtet. Hier könnt ihr es nachlesen. Ja, jetzt hatte ich mal Sex mit einer Frau. Aber ich finde, Sex gegen Bezahlung ist kein richtiger Sex. Darum bezeichne ich mich immer noch als Absolute Beginner.

Wie da raus und in eine Beziehung? Für mich geht es darum, ein Zugehörigkeitsgefühl zur Gesellschaft zu gewinnen und mich wohl zu fühlen. Das ist für mich ein Schlüssel, wenn nicht der Schlüssel. Mein Kommunikationsproblem kann ich nicht einfach wegdiskutieren. Klar kann ich auch hier „daran arbeiten“. Bezüglich Sexualmoral habe ich mich recht geöffnet. So schliesse ich, zumindest gedanklich, auch One-Night-Stands, offene Beziehung, Friends with Benefits, etc. nicht aus. Es gibt in mir einen Teil, der sagt, ich war vielleicht nicht so weit, wie ihr damals. Aber jetzt mache ich es umso heftiger und übertreffe euch alle. Denn ihr habt mir ja nichts zugetraut. Hinzu kommt mein Hang zum Besonderen und Speziellen (Enneagramm Typ 4. Zu meiner momentanen Beschäftigung mit dem Enneagramm findet ihr hier den Blogpost). Das heisst, mir würde es entgegenkommen, wenn es nicht eine null-acht-fünfzehn-Beziehung wäre, wie es der Norm entsprechen würde. Heute kann ich mir auch vorstellen, dass sich tatsächlich auch eine Frau von Welt:-) in mich verlieben könnte.

So, das wars zu dem Thema. Ich wünsche euch alles Gute und bis zum nächsten Post.

Liebe Grüsse von
thoughts on life

 

 

 

6 Kommentare zu „Wie soll ich ficken, wenn mich niemand will?

  1. Das war wirklich sehr ergreifend zu lesen. Ich hatte ja bereits angemerkt, wie mutig ich es finde, dass du so offen und sogar über dein „Schamthema“ sprichst!

    Vielleicht tröstet es dich, dass ich mich in manchen Stellen sehr gut in dich hineinversetzen konnte. Auch ich stamme aus einer religiösen Familie und war im Bezug zu körperlicher Nähe sehr verschlossen. Alles, was meine Familie mir sagte, habe ich vor einigen Jahren auch geglaubt und nicht hinterfragt. Aber dennoch spürte ich, wie meine körperlichen Bedürfnisse manchmal ans Tageslicht kamen. Meinen ersten Freund musste ich vor meiner Familie geheim halten, und zu dieser Zeit konnte ich auch keine weiteren Schritte gehen, weil die Religion und Angst mir im Weg stand. Gemobbt wurde ich nicht direkt, aber oft ausgeschlossen (ZB als einziges Mädchen nicht zur Party eingeladen zu werden). Das meiste ist inzwischen verarbeitet (dank Therapie und Distanz von der Religion), aber an das Gefühl kann ich mich noch gut erinnern. Aus der Kindheit und Erziehung habe ich viele Minderwertigleitskomplexe und Unsicherheiten mitgenommen und ich glaube so geht es dir vielleicht auch…

    Ich kann mir gut vorstellen, wie es ist, in einem so konservativen Haushalt aufzuwachsen und dann auch noch mit der Diagnose AS klar zu kommen. Und nach deiner Geschichte finde ich es auch sehr verständlich, warum du dieses „Beziehungsproblem“ hast! Etwas traurig macht es mich, dass du dieses Selbstbild von dir hast. Ich kenne dich zwar nicht, aber vermute mal, dass du dich anders siehst, als als die Außenwelt es tut. Die Bestätigung einer Frau konntest du ja nicht nachvollziehen, obwohl dies ein guter Beweis ist:)

    Das Bedürfnis nach Zuneigung und körperlicher Nähe ist völlig natürlich und sollte nicht unterdrückt werden. Ich finde es daher schade, dass Sex in unserer Gesellschaft oder zumindest die Gespräche dadrüber so verkannt sind…

    Gibt es einen Menschen in deinem Leben, dem du dich anvertrauen kannst? Ich hoffe es, denn ich finde es immer wichtig, deinen „Ballast“ zu teilen 🙂

    Tut mir leid, dass es so lang geworden ist! Ich habe gerade noch was gekürzt, aber es ist immer noch lang!

    Liebe Grüße!

    1. Hey Mia. Vielen Dank für deinen Kommentar. Habs grad gelesen. Das hat mich grad fast aus den Socken gehauen (im positiven Sinn). Sehr interessant, was du schreibst. Auch über die Sexualität. Und deine Geschichte mit deiner Vergangenheit. Und wie du gelernt hast, mit dem Thema umzugehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass du vielleicht sogar mehr Energie aufbringen musstest als ich jetzt. Man soll ja nicht vergleichen…Ja, ich bin momentan nicht mehr an dem Ort, wie noch vor vielen Jahren, wo ich gar nicht wusste, wie mit dem Thema umzugehen und ich von Therapie zu Therapie und zu Seelsorger zu Seelsorger, etc. gerannt bin. Jetzt weiss ich, was ICH will und ich habe wirklich viel mehr Selbstbewusstsein und glaube auch wirklich an mich. Es ist halt so, dass es ein Prozess ist, mit so einem Thema, das einem lange beschäftigt hat (oder das man eben lange nicht bearbeitet hat) zu lernen, umzugehen. Ich sehe positiv in die Zukunft. Und schreibe die Blogs echt nicht nur als Hilfesuche, sondern schon auch aus einer positiven Perspektive und einem positiven Lebensgefühl heraus. Das Ziel ist mir jetzt klarer, jetzt gilt es einfach noch dahin zu kommen. Aber einein „Ratschlag“ von dir will ich zu Herzen nehmen, nämlich über das Thema zu sprechen mit Leuten (in meinem Alter), die einen offenen (im positiven Sinn) Umgang mit der Sexualität haben. Und eben, es braucht Zeit, aus Lebenslügen herauszukommen, aber der Anfang ist bereits gemacht, wenn man sie entlarvt hat und dann Leute trifft, die durch ihre Handlungen diese Lügen weiter entlarven. Danke nochmals für deinen langen:-) Kommentar. Das habe ich geschätzt. Lieber Gruss und alles Gute!

  2. Danke für diesen sehr privaten und sehr berührenden Einblick!
    Wie wir es ja heute schon mal hatten, ist es nicht einfach, über schambehaftete Themen zu sprechen, aber kann gleichzeitig auch sehr befreiend sein. Danke also für den Mut!

    Für mich ist das Erleben (und nicht Erleben) von Sexualität ja schon lange ein sehr spannendes Thema und ich finde es sehr schön, wie du hier deine Gedanken zu deinen Erfahrungen beschreibst.

    Ich selbst gehöre ja eher der Kategorie „ich probiere alles aus, was nicht illegal ist“ an… Und bin sehr Religions-kritisch aufgewachsen, obwohl, oder gerade weil die Familie meines Vaters sehr gläubig ist…

    Ich finde aber auch, dass in unserer Gesellschaft dem, ob und wieviel Sex man denn nun schon hatte viel zu viel Bedeutung beigemessen wird. Warum ist das so wichtig? Warum geht das irgendwen etwas an? Ich habe mich schon öfter mit dem Gedanken beschäftigt, ob mich die Zahl meiner bisherigen Sexualpartner nun als „Schlampe“ kennzeichnet…

    Gefühlt läuft es doch so: wie du es machst, machst du es falsch. Hast du zu wenig Praxiserfahrung, muss was mit dir nicht stimmen, hast du aber zu viel, muss auch was mit dir nicht stimmen und wenn deine Partnerin oder dein Partner Schwierigkeiten hat, zu kommen, muss auch was nicht stimmen – entweder mit dir oder der Partnerin… Und wenn sie oder er zu leicht kommt, stimmt auch irgendwas nicht… und und und… Ich halte das alles für völligen Blödsinn!

    Und ich habe sowohl mit erfahreneren, als auch mit völlig unerfahrenen Menschen sexuelle Erfahrungen sammeln dürfen. Das erste Mal ist immer irgendwie awkward. Egal, wieviel Erfahrung man hat. Jedes Mal wieder. Was meiner mehr oder weniger bescheidenen Meinung nach den Hauptunterschied macht, ob es gut wird und ob ich mir ein zweites Mal vorstellen kann, ist die Bereitschaft, zu lernen. Die Bereitschaft, sich einfach neugierig anzusehen, was dem Gegenüber (und einem selbst) gefällt, ohne zu werten oder ohne irgendetwas, das nicht funktioniert, als persönliche Kritik zu werten.

    Aber das nur am Rande… 😉 Ich habe einfach den Eindruck, dass bei diesem Thema so unglaublich viel Druck auf uns aufgebaut wird, dabei ist es doch erst die Entspannung, die ein lustvolles Erleben von Sexualität überhaupt ermöglicht. Und damit machen wir es uns selber und gegenseitig unnötigerweise so unglaublich schwer!!!

    Naja…. Das waren so die Sachen, die mir beim Lesen deines Beitrags durch den Kopf gegangen sind…

    Alles Liebe und beste Grüße!

    1. Hey Grübel-Eule:-). Vielen Dank für deinen spannenden Kommentar. Es ist sehr interessant, in diesem Bereich aus dem Leben anderer zu erfahren. Und du bist ja auch sehr offen. Das finde ich wirklich super und würden längst nicht alle Leute so machen. Ich denke, Sexualität ist halt mehr als nur Sex. Es greift zutiefst in unsere Identität ein und in unser Menschsein ein. Vielleicht wie kaum etwas anderes im menschlichen Leben. Und darum denke ich, muss sich eigentlich jeder Mensch damit beschäftigen. Ja, vielleicht nicht öffentlich, sondern im intimen Kreis. Ja, du hast schon Recht, die Gesellschaft darf eigentlich nicht bestimmen, wie ich meine Sexualität bewerte und mich da auch nicht bewerten. Geschieht halt trotzdem und dann gilt es, damit einen Umgang zu finden. Einem Menschen ist sehr wichtig, wie er von der Gesellschaft bewertet wird, dem anderen ist das völlig Wurst (extrem ausgedrückt). Ich gehöre zu dem ersteren Menschen. Und das nicht nur im Bereicht der Sexualität, sondern allgemein, Ich denke, dass ist was positives, jedoch gilt es auch, richtig damit umzugehen und seine eigenen Ziele dabei nicht zu verlieren. So, das wars von meiner Seite. Wünsche dir auch alles Liebe und wünsche dir und hoffe insbrünstig:-), dass du in der Legalität bleibst:-).

      1. Ach, freilich bleibe ich in der Legalität 😉. Das Einverständnisgeben in Körperverletzung, wie es beim BDSM ganz gerne mal passiert ist zwar schon eine potentielle rechtliche Grauzone, aber auch da bin ich sehr vorsichtig – in der Wahl der Spielpartner, wie auch der Praktiken 😉

        Ich würde dir definitiv zustimmen, dass Sexualität deutlich mehr ist, als nur Sex – im Sinne von Praktiken, die in irgendeiner Form einvernehmliche Penetration und/oder sexuelle Erregung beinhalten und mindestens zu zweit stattfinden.
        Sie äußert sich in unseren Phantasien und unserer Körperwahrnehmung, sowie in unserer Kommunikation darüber.

        Ich finde es prinzipiell nicht unbedingt verkehrt, sich anzusehen, wie man von der Gesellschaft bewertet wird, da man ja auch Teil derselben ist. Ich empfinde es aber von der Gesellschaft als übergrifflich, die Art und Weise, wie ich meine Sexualität erlebe, zu bewerten – solange alles, was stattfindet in voller Einvernehmlichkeit zwischen erwachsenen Menschen passiert. Safe, Sane und Consesual (SSC)! Oder vielleicht noch Risk Aware Consensual Kink (RACK).

        Abgesehen davon kann es doch der Gesellschaft egal sein, ob ich nun jeden Abend mit einer anderen Person ins Bett hüpfe oder ob ich nie an Sex denke und diesen Teil in meinem Leben komplett ausgeklammert habe und somit rein nach platonischer Liebe Suche (um mal zwei Extreme zu nennen)..

        Und da gibt es wirklich jede erdenkliche Spielart, die mal sexueller und mal spiritueller ist und manchmal einfach nur Ausdruck der Persönlichkeit ohne jeden sexuellen Bezug.

        Aber aus irgendeinem Grund interessiert sich die Gesellschaft dafür, was in meinem Schlafzimmer (oder auch außerhalb) abgeht oder auch nicht…

        Das empfinde ich als sehr absurd…

        Mit diesem Schlusswort verabschiede ich mich in’s Bett und wünsche eine erfreuliche Nachtruhe, sowie viele gute Gedanken!
        Alles Liebe 😉

      2. Hihi, ja, das ist gut, wenn du in der Legalität bleibst. Nee, das stimmt schon, die Gesellschaft gibt sich gerne als Richter und Henker aus. Und ja, es gibt halt Leute (die ja die Gesellschaft ausmachen), die nicht nur ihr Leben bestimmen möchten, sondern auch das Leben anderer, um damit ihre Werte und Vorstellungen gesamtgesellschaftlich umzusetzen. Danke für die Guten-Gedanken-Wünsche. Gute Nacht!

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