Das Kleeblatt.

Ein vierblättriges Kleeblatt lag alleine da. Neben einem Teich, abseits der anderen Kleeblätter. Etwas traurig und desillusioniert hing es seinen Gedanken nach. Bis es Mut fasste, dann an die Liebe dachte und daraus neue Hoffnung schöpfte und fröhlich wurde. Es zupfte ein Blatt weg und sagte: „Ich liebe dich.“ Dann zupfte es das zweite Blatt weg. Dann das Dritte und schliesslich auch noch das vierte Blatt. Bei jedem Blatt, das es wegzupfte, sagte es: „Ich liebe dich.“ Die vier Blätter lagen schliesslich alle auf dem Boden, neben dem Teich. Es ging eine Weile, dann begann ein Blatt leise eine Melodie zu summen und begann zu singen: „Ich liebe dich. Ich mag dich. Weil es dich gibt, kann ich dich lieben. Am Anfang liebte ich dich und am Ende werde ich dich immer noch lieben. Weil ich dich mag.“ Die anderen Blätter hörten dem Singen interessiert zu und nickten einander zu. Dann setzte das zweite Blatt in den Gesang ein. Dann das Dritte. Und dann auch noch das Vierte. Im Chor sangen sie jetzt: „Ich liebe dich. Ich mag dich. Weil es dich gibt, kann ich dich lieben. Am Anfang liebte ich dich und am Ende werde ich dich immer noch lieben. Weil ich dich mag.“ So ging das Lied. Das Lied des vierblättrigen Kleeblatts, das jetzt aus vier einzelnen Blättern bestand.

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