Die Nacht und der Morgen.

Die Nacht ist da. Sie hüllt mich ein. Ich vergesse den Tag. Oder denke noch einmal kurz zurück, was war. Dann aber hat mich die Nacht. Oder zuerst noch: Der Abend. Also der Spätabend. Dann kommen andere Gedanken. Ich sehe die Dinge häufig anders. Ich komme in eine Welt, die mir unbehaglich ist. Meine Seele beginnt dann zu kämpfen. Gegen diese Bedrohung. Gegen den Einfall von Aussen. Meine Stimmung sinkt. Ich fühle mich unwohl. Es geht mir nicht mehr gut.

Der Morgen kommt. Ich wache auf. Ich bin bei mir. Ich fühle mich wohl. Und ich bin irgendwie gut Freund mit dem Morgen. Ja, denn was am Abend, am Spätabend und in der Nacht war, womit meine Seele zu kämpfen hatte, das ist weg. Wie vergessen. Ein Schalter umgelegt und weg. Danke lieber Morgen, bist du da. Danke, kommst du immer wieder. Danke, lässt du mich die Nacht vergessen. Danke.

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