F*ck you, morality!

Liebe Leserin, lieber Leser

Wie angekündigt, werde ich in diesem Beitrag basierend auf meinen Erfahrungen aufzeigen, wie du nur ganz in deine Bestimmung oder Berufung kommen kannst, wenn du in deinem Denken ganz frei bist. Also von Moral, von religiösen Vorstellungen, von Forderungen der Gesellschaft und von Prägungen durch andere. Mit Bestimmung und Berufung meine ich, dass du so frei bist, dass du genau das machst, was aus dir selbst kommt. Und das wirst du nicht richtig und tiefgehend entdecken, wenn du immer die Gedanken und Vorstellungen von anderen denkst oder wenn du so voreingenommen durch moralische Anforderungen oder irgendwelche sonstige Richtlinien bist, dass du einfach nicht zu dir und zu deinen Gedanken und zu dem, was du wirklich machen möchtest, vordringen kannst.

Ich persönlich habe eine starke Tendenz (gehabt), die Vorstellungen und Richtlinien von anderen als meine Richtlinien zu nehmen. Z.B. hatte ich Angst, wenn ich die religiösen christlichen Werte und Vorstellungen nicht einhalte, dass ich dann auf den falschen Weg komme. Oder, wenn ich nicht auf diese Person und ihre Ratschläge höre, dass ich dann abstürze oder ins Schlamassel komme. Wenn etwas Negatives in meinem Leben passierte, dann dachte ich sofort daran, dass ich wohl etwas nicht beachtet habe. Zu einer Person schlecht gewesen bin oder eben einen Ratschlag nicht befolgt habe.

Ich habe immer nach dem richtigen Leben gesucht. In mir habe ich immer gespürt, dass ich anders sein möchte als die anderen. Dass ich das, was in mir ist, endlich ausleben möchte. Ich merke, wenn mir das gelingt, dann bin ich so glücklich und es ist unglaublich befriedigend. Und es gibt mir dann das Gefühl, dass das jetzt völlig Sinn macht. Dass ich in dem Moment das Richtige tue und dass ich in dem Moment nichts Besseres und Sinnvolleres hätte tun können.

Ich bin immer noch dran, mich ganz selbst zu sein und mich auf mich zu konzentrieren. Ich glaube, bevor man sich ganz selbst sein kann, muss man an den Punkt kommen, wo man merkt, man lebt nicht für irgendeine Moral, nicht für jemand anderen, nicht für die Gesellschaft. Man muss einfach radikal zum Punkt gelangen, wo man wirklich sagen kann, man ist schlicht und ergreifend nicht da, um es denn anderen recht zu machen. Und wenn man etwas anders sieht, dann soll man zu dem stehen und dies so durchziehen. Ich bin jetzt an diesen Punkt angelangt, denke ich. Es brauchte bei mir fast 33 Jahre, um dahin zu kommen. Jetzt bin ich daran, meine neue Freiheit richtig zu leben und das zu tun, was ich in mir spüre und fühle. Jetzt braucht es sicher seine Zeit, um mich noch besser kennenzulernen und um noch tiefer zu meinen innersten Dingen zu stossen, die ich dann ausdrücken kann und wo ich meine ganze Energie, mein Herzblut und meine Zeit dafür einsetzen kann. Ich bin jetzt da erst am Anfang. Aber die Richtung stimmt. Und nur schon das ist eine Erleichterung für mich. Vielleicht ist das mit der Berufung und Bestimmung ein bisschen hoch gegriffen. Aber wenn ich ganz mich selbst bin und so die Mitwelt gestalten und inspirieren kann, dann ist das für mich so was wie eine Bestimmung.

Der Beitrag war jetzt recht kurz. Aber ich hoffe, es gibt dir Elan, mutig zu sein und zu versuchen, das zu leben, was in dir drin ist und was unbedingt aus dir heraus will. Ich persönlich mache dies zur Zeit mit Schreiben und dem Gestalten von Kleidern, wo ich dann auch einen Webshop eröffnen will. Bei dir können es andere Sachen und Möglichkeiten sein. Aber sei ehrlich und frage dich, welche Statements jetzt wirklich von dir kommen. Also wenn du keine Restriktionen hättest und das sagen könntest, was DU sagen möchtest. Was wäre das dann?

Vorschau auf den nächsten Blogartikel:
Ich habe mir ja vorgenommen, hier auf meinem Blog möglichst authentisch und offen zu sein. Auch über persönliche Themen. Und daher gibts im nächsten Artikel ein Thema, wo ich seit meiner Kindheit Mühe damit habe und das sozusagen wie ein Lebensthema für mich ist. Nämlich meine Abhängigkeit von Gedanken an Frauen. Im Internet als auch im Alltag. Man könnte es vielleicht auch Sexsucht nennen. Dazu gibt es mehr im nächsten Blogbeitrag.

Ich wünsche dir bis dahin alles Gute und Liebe.
thoughts on life

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