Mária, you’re so brave!

Mária, ich bewundere dich. Du hast mich tief berührt. Du hast mir manchmal fast das Herz gebrochen. Du hast mir imponiert mit deiner Tapferkeit und deiner Beharrlichkeit, wie du deinen Weg gegangen bist. Du hast mich erstaunt und es hat mich bewegt, dass du es denen, die dich ausgelacht haben und dich sicher auch verletzt haben, nicht mit gleicher Münze heimgezahlt hast. Nein, du bist einfach deinen Weg weitergegangen.

Die Szene, wo du dir die Pulsader aufgeschnitten hast, hat mich zutiefst bewegt. Du schienst so einsam. So alleine. So verzweifelt. Und du sahst in dem Moment keinen anderen Weg. Du hast es nicht getan, weil du nicht mehr leben wolltest. Sondern, weil du keine Lösung für die Situation sahst. Ja, du warst einfach schlichtweg überfordert. So habe ich das wenigstens gesehen.

Ich konnte richtiggehend mit dir mitfühlen, als du von dem Mann angerufen wurdest, der den Liebeskummer bei dir ausgelöst hatte, und er dir sagte, wie sehr er dich liebt. Und du aber nicht wagtest, ihm zu sagen, dass du gerade am verbluten warst. Weil du einfach so fest innerlich gefangen warst. Und das hat mir fast das Herz zerrissen.

Du hast bei mir Hoffnung geweckt, an meinem Weg stetig festzuhalten und ihn mit aller Kraft, Energie und mit ganzem Herzen zu gehen. Du hast dich entschieden, deinen Weg zu gehen. Und dieser hat dich in eine grössere Leichtigkeit und heraus aus deinem inneren Gefängnis gebracht. Das ist meine Interpretation.

Ich will dich darin zum Vorbild nehmen und meinen Weg suchen und ihn dann beharrlich verfolgen, ohne ihn aus den Augen zu verlieren. Auch wenn Zweifel kommen oder mir Unverständnis entgegenkommt. Und ich will, genau wie du, andere nicht selbst verletzen, wenn ich verletzt wurde. Ich will weiterhin sensibel bleiben und ich will verletzlich bleiben und meinen Weg unbeirrt weiter gehen.

Geschrieben nach dem Ansehen des Films „On Body and Soul“ (Ungarn 2017).

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