When I am dead. Dead indeed.

Wenn ich tot bin, stelle ich mir eine Welt voller Schönheit vor. Hier zählt nicht mehr, ob ich die Tasse jetzt abgewaschen habe, oder ob ich mich den Erwartungen gemäss verhalte. Ob ich auch mal auf die anderen schauen könnte. Oder ob ich was für mein Geld mache.

Diese Welt ist voller Farben. Die vorgefertigten Meinungen der jetzigen Welt gibt es nicht mehr. Die Schemen unserer Welt gibt es nicht mehr. Es ist so, als ob du in eine neue wunderbare Welt kommst, und deine Gedanken und dein Denken sind noch nicht vorgeprägt. Du bist nicht vorgeprägt von moralischen Vorstellungen, von Richtig und Falsch, von kulturellen Vorstellungen, von Werten. Nein, du kommst in diese farbenfrohe, besondere, nicht in ein Schema passende Welt voller Anmut und Schönheit, Liebe und voller Geheimnisse. Nicht du versuchst diese neue Welt zu prägen, sondern sie prägt dich. Unweigerlich. Mit aller Macht. Kraftvoll. Du kannst dich dem absolut nicht entziehen. Du wirst von ihr in etwas absolut Schönes, unaussprechlich Besonderes und Kraftvolles verwandelt. Du bekommst eine transzendente Schönheit und Anmut (wenn es denn dieses Wort auf unserer heutigen Erde überhaupt gibt).

So träume ich von dieser neuen Welt und ich male sie mir aus. Und stelle sie mir so vor, wie ich sie mir am meisten wünschen würde.

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